Adalbert-Stifter-Volksschule - Grundschule Würzburg-Zellerau - kooperative Sprachförderung - Lesebegleitung
Lesebegleitung in der Presse
Die örtliche Presse berichtete über unsere Lesebegleitung am 31. Oktober 2007:
Hier in Auszügen der Artikel von H. Chefredakteur Sanhüter aus der Mainpost, vom 31. Oktober 2007:
Antwort auf die PISA-Studie: Lesebegleitung an der Adalbert-Stifter-Schule in Würzburg
„Alles, was heute Thema der Politik ist, haben wir wie im Brennglas hier bei uns“ sagt Schulleiterin Elisabeth Hippeli. „Und die Lesebegleitung ist unsere Antwort darauf.“ ... ...die Lesestunden empfinden die Kinder nicht als Pflicht, sondern sie freuen sich darauf und setzen alles daran, mitzumachen. Jutta Otto war bis vor drei Jahren Rektorin in Estenfeld. Jetzt geht sie wieder regelmäßig ins Klassenzimmer, aber diesmal ist sie Lesebegleiterin in der Adalbert-Stifter-Schule. Sie koordiniert darüber hinaus den Einsatz der ganzen Gruppe: Lehrerinnen und Lehrer im Ruhestand wie sie, aber auch Studenten und Engagierte aus anderen Berufen ....klinken...sich... jeweils für eine Stunde in den Unterricht ein und lesen sowohl mit Kindern, die gut lesen können wie auch mit Kindern, die Nachholbedarf haben“, sagt Jutta Otto. Es gibt Einzelunterricht und Kleingruppen, das Programm richtet sich nach den Erfordernissen, die die Lehrer festgestellt haben. ...Schüler mit Problemen im sozialen Umgang benähmen sich in einer Einzelbetreuung ganz anders: Sie müssen nicht den starken Mann zeigen, sind aufnahmefähiger. Schüler, die für das Gymnasium geeignet sind, können schwierigere Texte am Computer lesen– eine doppelte Hürde. Eine Lesebegleiterin liest auch mit Müttern von Vorschulkindern, die kein Deutsch können...die Mütter sollen das Lesebuch ihrer Kinder verstehen und beherrschen“, sagt Elisabeth Hippeli.... schlechte Deutschkenntnisse bereiten auch in Mathematik sowie Heimat-und Sachkunde Probleme... die Kinder lernen aber noch etwas: freiwilliges Engagement. ....Als Jutta Otto vor drei Jahren in Pension ging, hörte sie vom Bundesmodellprogramm EFI– Erfahrungswissen für Initiativen. Dort werden Senior-Trainer ausgebildet.„Das wäre doch was für mich“ dachte sie sich. „Ich war so lange im Schuldienst, ich konnte nicht von jetzt auf gleich völlig aufhören.“ Sie begann mit Lesebegleitung..., sammelte Gleichgesinnte um sich und bekam Kontakt zu Elisabeth Hippeli, die schon an ihrer früheren Schule ein solches Projekt aufgebaut hatte und erfreut war...Beide betonen: Es geht nicht darum, Lehrern die Arbeitsplätze wegzunehmen. Angebote wie diese gäbe es ohne Ehrenamt gar nicht, weil die Schulen alleine das nicht leisten können.„Wenn du nicht arbeiten musst, um Nahrung zu beschaffen, dann arbeite, weil es dir Freude macht“, beschreibt Jutta Otto ihre Motivation. Und Elisabeth Hippeli sagt: „Die Kinder spüren, dass es jemand gut mit ihnen meint.“ ...